Ivermectin und Fenbendazol bei Krebs – wenn zwei Lager dieselbe Denkfalle teilen

Zwei Flaschen, zwei Lager – und doch dasselbe Labyrinth. Wer Fenbendazol statt Chemotherapie nimmt, hat das schulmedizinische Denken nicht verlassen, sondern nur das Molekül gewechselt.

24.04.2026 von Rainer Taufertshöfer

Es gibt eine Strömung in der Alternativmedizin, die sich als Gegenmodell zur Schulmedizin versteht. Sie liest nicht dieselben Studien, sie vertraut nicht denselben Institutionen, sie lehnt vieles ab, was aus dem pharmakologischen Mainstream kommt. Und doch – wenn man genau hinhört – spricht sie dieselbe Sprache. Sie sagt nicht Chemotherapie, sie sagt Fenbendazol. Sie sagt nicht Paxlovid, sie sagt Ivermectin. Die Moleküle wechseln. Die Denkweise bleibt.


Das ist die Beobachtung, um die es in diesem Text geht.


Was Ivermectin wirklich ist


Die Geschichte wird in alternativmedizinischen Kanälen oft verkürzt erzählt: ein „Tiermittel, das plötzlich beim Menschen wirkt". Das stimmt so nicht. Ivermectin ist das Ergebnis einer Forschungskooperation zwischen Satoshi Ōmura (Kitasato-Institut) und William Campbell (Merck Research Laboratories), ausgezeichnet mit dem Nobelpreis für Medizin 2015 – ausdrücklich für den Nutzen am Menschen. Seit Einführung des Mectizan-Programms 1987 haben über 200 Millionen Menschen weltweit das Präparat gegen Flussblindheit und lymphatische Filariasis erhalten. Es steht auf der WHO-Liste unentbehrlicher Arzneimittel. Bei Krätze, Strongyloidiasis, Onchozerkose ist es Mittel der Wahl – und rettet seit Jahrzehnten Augenlicht und Leben.

Das ist die eine Seite.


Die andere: Ivermectin ist kein harmloses Bonbon. Bei hohen Dosen, bei genetischer Variation des ABCB1-Transporters, bei gleichzeitiger Loa-loa-Infektion oder beim Griff zu Pferde- und Rinderpräparaten aus dem Veterinärhandel sind schwere neurologische Ereignisse dokumentiert – Enzephalopathie, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle, in seltenen Fällen Koma. Die Auswertung der WHO-Pharmakovigilanzdatenbank VigiBase zeigt, dass diese Ereignisse real sind. Seltene, aber ernste Hepatotoxizität ist in Fallberichten belegt. Wer solche Präparate in Dosen nimmt, die nie für den menschlichen Metabolismus ausgelegt waren, riskiert genau das.


Das Problem der Schulmedizin ist nicht, dass sie Ivermectin kennt. Und das Problem mancher alternativmedizinischer Stimmen ist nicht, dass sie es ebenfalls für sich entdeckt haben. Das Problem liegt tiefer – in der Denkweise, die beide teilen.


Wie die Schulmedizin denkt


Die Schulmedizin denkt in Molekülen. Sie identifiziert einen Erreger, sie sucht einen Wirkstoff, sie gibt ihn. Das ist bei akuter Strongyloidiasis sinnvoll, bei bakterieller Meningitis sinnvoll, bei einem gebrochenen Bein ohnehin. Bei einer Tumorerkrankung wird es fragwürdig. Der Tumor ist kein Eindringling, der sich zufällig festgesetzt hat. Er ist das sichtbare Ende eines Prozesses, der vorher längst gelaufen ist – metabolisch, immunologisch, energetisch, biografisch.


Die Schulmedizin schneidet, bestrahlt, vergiftet. Sie behandelt das Ergebnis, nicht die Entstehung. Sie fragt nicht, warum diese Zellen entgleist sind. Sie fragt, wie man sie am effizientesten tötet – und nimmt in Kauf, dass dabei der Boden, auf dem die Entgleisung stattfand, weiter verwüstet wird.


Diese Kritik ist alt. Sie ist berechtigt. Und sie ist der Grund, warum viele Menschen nach anderen Wegen suchen.


Wo ein Teil der Alternativmedizin sich selbst verrät


Hier beginnt das, worüber innerhalb der Alternativmedizin selten gesprochen wird. Wer Fenbendazol statt Chemotherapie nimmt, wer Ivermectin als Wundermittel gegen Krebs, Viren und alles Mögliche stilisiert, hat die Denkweise der Schulmedizin nicht verlassen. Er hat nur das Molekül gewechselt.


Die Logik ist identisch: Es gibt einen Erreger – oder eine Zelle, die sich falsch verhält – und es gibt einen Wirkstoff, der ihn besiegt. Nur dass der Wirkstoff jetzt nicht aus dem Pharmaregal kommt, sondern aus dem Veterinärregal. Das ist kein Paradigmenwechsel. Das ist derselbe Denkfehler in anderer Verpackung.


Und die Datenlage hinter Fenbendazol ist dünner, als viele Fürsprecher wahrhaben wollen.


Fenbendazol ist nicht für den Menschen zugelassen. Weder FDA noch EMA haben es je für humane Anwendung freigegeben. Die Humanmedizin kennt Mebendazol und Albendazol als Benzimidazole – Fenbendazol ist Tiermedizin. In-vitro-Studien und Tiermodelle zeigen interessante Effekte auf Mikrotubuli, auf Glykolyse, auf p53. Das ist präklinisch. Eine einzige Phase-I-Studie am Menschen? Gibt es bis heute nicht. Leberfunktionsstörungen nach Selbstmedikation sind in der Literatur beschrieben – reversibel, aber real. In einer Mausstudie verdoppelte sich unter Fenbendazol sogar das Tumorwachstum, anstatt gehemmt zu werden. Auch das gehört zur Gesamtlage.


Der Fall Joe Tippens – und warum Einzelfälle nichts beweisen


An keinem Punkt wird die Denkfalle so deutlich wie am Fall Joe Tippens. Der amerikanische Geschäftsmann, dessen kleinzelliges Bronchialkarzinom im Endstadium angeblich durch Fenbendazol verschwand, wird in Telegram-Kanälen und auf Facebook-Gruppen mit über hunderttausend Mitgliedern als Kronzeuge geführt. „Er hat Fenbendazol genommen – und war geheilt." So die Kurzfassung.

Die lange Fassung sieht anders aus.


Tippens war zeitgleich Teilnehmer einer klinischen Studie mit Pembrolizumab – einem Checkpoint-Inhibitor, der für genau seinen Tumortyp bereits zu diesem Zeitpunkt signifikante Remissionsraten gezeigt hatte. Er nahm parallel Curcumin, CBD-Öl, Vitamin E. Er hat – darüber spricht kaum jemand – sein Leben verändert, seine Ernährung umgestellt, seinen Umgang mit Stress neu geordnet, sich mit Menschen umgeben, die ihn trugen, und einen inneren Prozess durchlaufen, von dem nach außen nur Fragmente sichtbar wurden.

Was davon hat gewirkt?


Pembrolizumab? Möglich. Die Substanz ist in der Immunonkologie etabliert und erzielt bei manchen Patienten eindrucksvolle Ergebnisse. Das ist keine Heldengeschichte und keine Rettungsbotschaft – es ist pharmakologische Nüchternheit. Immuntherapie wirkt bei manchen, bei vielen nicht, und niemand weiß vorher sicher, bei wem.

Fenbendazol? Möglich – aber unbelegt.


Die Ernährungsumstellung, die Lebensveränderung, die inneren Prozesse, die Beziehungen, der stille Wandel dessen, wer er war, bevor er krank wurde, und wer er wurde, als er durch diese Erfahrung ging? Ebenfalls möglich. Sogar wahrscheinlich.


Wer auch nur einmal Menschen begleitet hat, die durch eine Krebserkrankung hindurchgegangen sind und auf der anderen Seite wieder herausgekommen sind, weiß: Das geschieht nie durch ein Mittel. Es geschieht durch ein Zusammenspiel von Faktoren, die sich keinem Protokoll entnehmen lassen – und die von außen nicht rekonstruierbar sind. Nicht einmal vom Betroffenen selbst.


Der Fehler liegt also nicht in der Antwort, die man dem Tippens-Fall gibt. Der Fehler liegt in der Frage. Wer fragt: Welches Mittel hat ihn geheilt?, hat die eigentliche Frage schon verfehlt.


Was ich in meiner Praxis sehe


Zu diesem Text gehört noch eine Beobachtung, die außerhalb von Kasuistiken und Fallserien stattfindet, aber darum nicht weniger real ist. Zu mir kommen regelmäßig Menschen, die seit Monaten Ivermectin oder Fenbendazol in Eigenregie einnehmen – mit Dosierungen aus Telegram-Protokollen, mit akribisch geführten Einnahmeplänen, mit der Überzeugung, dass dieses eine Molekül das leisten wird, was andere nicht geleistet haben. Bei vielen dieser Menschen ist der Tumor in dieser Zeit weitergewachsen. Neue Befunde, neue Metastasen, ein Allgemeinzustand, der über die Monate weiter nachgelassen hat – trotz korrekter Einnahme, trotz hoher Disziplin, trotz aller Hoffnung, die in die Substanz investiert wurde.


Das sind nicht die Fälle, die in Kanälen mit hunderttausend Followern gefeiert werden. Das ist der andere Teil der Geschichte – der Teil, für den niemand eine Facebook-Gruppe gründet, weil Misserfolg keine Reichweite erzeugt. So entsteht im Netz eine Schieflage, die wie eine Evidenzlage aussieht und doch keine ist. Die Erfolgsgeschichten werden hundertfach geteilt. Die Verläufe, in denen der Tumor unbeeindruckt weiterwächst, bleiben in Praxen, Wartezimmern und am Ende auf Beerdigungen.


Wer diese Seite der Geschichte einmal gesehen hat, spricht anders über Ivermectin und Fenbendazol.


Wo die Naturheilkunde wirklich trägt – und wo sie weitergeht


Die Naturheilkunde geht weiter als die Schulmedizin. Sie schaut auf Ernährung, auf Leber, auf Ausleitung, auf Mikrobiom, auf Säure-Basen-Lage. Sie kennt pflanzliche und orthomolekulare Wirkstoffe, die das Zellmilieu beeinflussen, Entzündungsprozesse modulieren, die antioxidative Reserve stärken. Curcumin, Mistel, Artesunat, Boswellia, Quercetin, Resveratrol, hochdosiertes Vitamin C – das ist das Arsenal, das in der integrativen Onkologie seit Jahren erforscht, diskutiert und eingesetzt wird. Sein Stellenwert entscheidet sich nie am Stoff allein, sondern an der Einordnung.


Aber dieses Arsenal markiert die Schnittmenge der integrativen Medizin, nicht ihre Tiefe. Darüber hinaus gibt es Substanzen, Rezepturen und Ansätze, die in keiner Leitlinie stehen, die in keinem Standardprotokoll auftauchen und über die in der Öffentlichkeit kaum gesprochen wird. Nicht weil sie esoterisch wären – im Gegenteil: Manche sind pharmakologisch präzise charakterisiert, andere stammen aus alten Rezepturtraditionen, die die industrialisierte Medizin nie übernommen hat. Was sie gemeinsam haben, ist, dass ihr Einsatz Erfahrung, Fachwissen und die Bereitschaft verlangt, jenseits des sicheren Korridors zu arbeiten. Dieses Wissen entsteht nicht durch Fortbildungskurse. Es entsteht durch Jahre praktischer Arbeit mit Menschen, durch Beobachtung, durch das Wagnis, Dinge zu verbinden, die sonst getrennt bleiben.


Reihenfolge, Zeitpunkt, Kombinationen untereinander, Wechselwirkungen mit laufenden Therapien, metabolische Einbettung, Anpassung an den individuellen Menschen und seinen Tumortyp – das entscheidet darüber, ob ein Mittel trägt, leerläuft oder in seltenen Fällen sogar schadet. Was in einer erfahrenen Praxis Teil eines differenzierten Vorgehens ist, wird in der Selbstanwendung aus Online-Protokollen oft zum unkontrollierten Experiment. Nicht weil die Mittel falsch wären. Sondern weil sie ohne Kontext ihre Kraft verlieren.


Und doch: Selbst das erweiterte Arsenal bleibt im Werkzeugregister. Das Mittel ist nicht die Heilung. Es ist ein Impuls, ein Baustein, ein Unterstützer – in einem Prozess, der tiefer reicht als jede Substanz. Wer die Werkzeuge kennt und beherrscht, hat damit noch nicht das Feld verstanden, auf dem sie wirken sollen.


Die psychosomatische Dimension


Einen Schritt tiefer geht, wer fragt: Was hat dieser Mensch erlebt, bevor die Entgleisung begann? Welche Jahre des Drucks, des Schweigens, des Nicht-Lebens sind dem vorausgegangen? Die psychoonkologische Literatur kennt diese Muster – ohne sie zu deterministischen Kausalitäten zu überhöhen. Die TCM ordnet den Krebsprozess seit Jahrtausenden dem gestauten Qi zu, dem nicht mehr fließenden Leben. Ayurveda spricht von Ama, der unverdauten Last, die sich im Gewebe festsetzt. Psychoneuroimmunologie liefert dafür heute die biochemischen Korrelate – chronisch erhöhtes Cortisol, reduzierter Vagotonus, niedriggradige Dauerentzündung.

Aber auch die Psychosomatik hat ihre Grenze. Sie deutet. Sie ordnet zu. Sie macht verstehbar. Sie verändert nicht immer das Feld, aus dem die Erkrankung entstanden ist.


Die Ebene, die selten erreicht wird


Soweit die dokumentierte Forschungslage. Was ich darin sehe – und das ist meine Lesart, nicht die der Forscher –, ist dies:

Der Körper ist nicht nur Biochemie. Er ist ein informationsgesteuertes System. Zellen kommunizieren elektromagnetisch, über Frequenzen, über Kohärenzmuster – die Arbeiten von Fritz-Albert Popp zu Biophotonen sind umstritten und nicht als etablierter wissenschaftlicher Konsens zu verstehen, aber sie öffnen einen Raum, den die reine Molekülbiologie nicht betritt.


Auf dieser Ebene ist Krankheit nicht primär ein Erreger, nicht primär eine mutierte Zelle, nicht primär ein ungelöstes Trauma. Sie ist Dekohärenz – der Verlust innerer Ordnung. Erst auf diesem gestörten Feld werden Tumoren möglich, werden Infektionen chronisch, wird das Immunsystem blind für das, was es erkennen sollte.


Kein Molekül – und sei es noch so klug eingesetzt – ordnet ein Feld aus sich selbst heraus. Weder die veterinärmedizinischen Wirkstoffe aus Telegram-Kanälen noch die pflanzlichen Wirkstoffe einer ernsthaft geführten Naturheilkunde noch die Immuntherapeutika der modernen Onkologie. Sie alle arbeiten auf der materiellen Ebene – in bestimmten Momenten notwendig, unter kompetenter Anleitung kraftvoll, aber nie hinreichend. Wo Heilung wirklich geschieht, wirkt immer mehr, als der Blick von außen erfasst.


Was bleibt


Wer schwer erkrankt ist, braucht kein weiteres Wundermittel aus dem Veterinärhandel und keinen weiteren Heldenmythos aus einem Telegram-Kanal. Er braucht jemanden, der ihn ganz sieht. Der das Terrain versteht. Der die Werkzeuge beherrscht, wenn sie gebraucht werden – pflanzliche Wirkstoffe, Rezepturen, Kombinationen, Dosierungen, Timing, all das, was zwischen Mittel und Mensch entschieden werden muss. Und der zugleich weiß, dass selbst die beste Werkzeugkunde nur eine Ebene ist. Der mit dem Menschen durch die Ebenen geht – durch den Stoffwechsel, durch die Biografie, durch das Feld. Der nicht sagt, welche Tablette zu nehmen ist, sondern fragt: Was muss sich ordnen, damit dein System wieder tragen kann?


Das lässt sich nicht in einem YouTube-Video vermitteln. Nicht in einem Protokoll aus einer Facebook-Gruppe. Nicht im Chat mit einer künstlichen Intelligenz. Es geschieht in der Begegnung – zwischen zwei Menschen, von denen einer die Ebenen kennt und der andere den Mut hat, den ersten Schritt zu gehen, ohne Garantie.


Wer das sucht, findet es noch. Nicht überall. Nicht oft. Aber es gibt Menschen, die diesen Weg selbst gegangen sind und ihn begleiten können.


Sie werden nicht mehr. Aber es gibt sie.

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Weiterführende Artikel


Wer die Gedankenlinien dieses Artikels vertiefen will, findet auf meiner medizinjournalistischen Webseite Beiträge, die dieselbe Denkbewegung aus anderen Blickwinkeln aufnehmen.


Bor/Borax und Krebs: Was die Forschung weiß – und verschweigt

Ein Forschungsfeld, das seit zwanzig Jahren existiert und systematisch ungenutzt bleibt. Der Artikel zeigt, wie wirtschaftliche Logik entscheidet, welche Substanzen klinisch weiterverfolgt werden – und welche nicht.

 https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/bor-krebs-forschung-anwendung


Wie Antibiotika und Chemotherapie das Tumorwachstum begünstigen können

Die Kehrseite der Erregerbekämpfung: Wenn das Mikrobiom zerstört wird, entstehen Bedingungen, unter denen Tumore gedeihen. Das Molekül wirkt – aber es wirkt nicht nur dort, wo man es haben will. 

https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/Pilze-verstaerken-Tumorwachstum-borax-chlordioxid-ema


Blasenentzündung: Warum weder Antibiotika noch Bärentraube das Problem lösen

Dieselbe Denkstruktur in einem alltäglicheren Kontext. Schulmedizin und Naturheilkunde liefern unterschiedliche Mittel – und scheitern oft an derselben Stelle: am Terrain, das die Erkrankung erst möglich macht. 

https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/blasenentzuendung-ursachen-heilung


Goldgelber Zitterling: Was die Mykotherapie übersieht

Eine Selbstkritik aus der Naturheilkunde heraus. Auch hier gilt: Die Substanz allein genügt nicht. Was übersehen wird, wenn das Mittel im Vordergrund steht und der Mensch dahinter verschwindet. 

https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/tremella-mesenterica-goldgelber-zitterling-heilpilz


Meningitis 2026: Das bekannte Drehbuch

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https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/meningitis-antibiotika-angst-maschinerie-2026


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https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/buch-chlordioxid-potenzial-und-grenzen


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https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/neue-schwarze-salbe---handbuch